Run an den Speck

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Autsch'n...

Dienstag, 17.05.2011

So fit wie gestern bin ich heute leider gar nicht, müde schlepp ich mich aus dem Bett, mir fehlt locker eine Stunde Schlaf. Der Ritt, oder vielmehr Duke's Vollbremsung, hat deutliche, blaue Spuren in der Innenseite meines Oberschenkels hinterlassen, es tut auch fies weh, wenn ich Voltaren drauf schmiere. Blöder Hund aber auch! Hinzu kommt ein leichter Muskelkater in den Schenkeln, im Po und auch in den Armen. Ja, so ein Pferd ist eben kein Selbstläufer und Reiten ist manchmal schwere Arbeit. Aber geil wars trotzdem *grins*.

Heute steht wieder die Laufgruppe auf meinem Plan. Gegen Mittag reißt der Himmel auf, die Sonne kommt raus und es wird schlagartig warm. Wir treffen uns um 19 Uhr und ich merke sofort, dass es gut läuft bei mir. Zwar zwickt es in den Beinen ein wenig, aber ich bin sofort im richtigen Rhythmus, so dass ich weitestgehend auf meine Mitläufer einplaudern kann. Heute sind wieder zwei Mädels dabei, die nun 14 Tage Auszeit hatten, doch sie halten wacker mit, wenn auch schnaufend und mit hochroten Köpfen. Wir nehmen die gleiche Runde wie beim letzten Mal, an dem Freitag, an dem ich mich so schwer getan habe. Heute fliege ich die Strecke förmlich; was so ein 17 km Lauf doch bewirken kann. Den letzten Kilometer sind der Trainer und ich dann nicht mehr von Michaela's Seite gewichen, die wirklich übel kämpfen musste. Wir haben versucht, sie mit unserem Gequatsche abzulenken und sie ein wenig zu motivieren, sind ganz langsam gelaufen. Die anderen hatten es derweil ein wenig eilig, die Runde hinter sich zu bringen.

Heute und morgen ist sportfrei. Dafür wird dann fleißig gebügelt (hoffe ich zumindest).

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11:25:29 am 18.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 1677 Kommentare

Der Tag nach der Ü15/17 Mission

... oder "Mein erster Ausritt mit Duke", Montag, 16.05.2011

Es ist kaum zu glauben, aber ich habe keinen Muskelkater! Im Gegenteil, ich fühle mich fit wie ein Turnschuh, bin super drauf. Sinds die Endorphine? Ich wundere mich, woher die Power kommt und habe im Hinterkopf bereits meine "Mission Pfingsten". Klar sind die Beine ein wenig schwer, aber nicht unangenehm. Das ist auch gut so, denn ich muss ja heute noch Reiten, bin für 17 Uhr mit Nadja verabredet, um einen Proberitt zu machen. Eigentlich hab ich mich ja schon entschieden, die Reitbeteiligung bei ihr zu machen, aber letztendlich muss ich das Pferd ja doch vorher mal geritten haben. Ich freue mich und hoffe, dass das Wetter halbwegs passabel bleibt.

Es nieselt leicht, als ich am Stall ankomme, Nadja ist schon da. Wir putzen erstmal die Pferde und dann gehts ins wunderschöne Gelände, wo ich gestern noch gelaufen bin und morgen wieder laufen werde. Bereits beim Satteln zeigte sich Duke von seiner schelmischen Seite, hier, im Gelände setzt er noch einen drauf, in dem er ständig den Kopf runter reißt um sich ein paar Grashalme zu schnappen. Wie viel Kraft in so einem Tier steckt, ist wirklich beeindruckend, wenn man versucht, den Kopf wieder hoch zu bekommen. Dann war ich gewappnet und konzentriert, es war schon etwas anstrengend, das Pferd bewusst zu "lenken" und fest zu halten, statt so gemütlich am langen Zügel dahin zu trotten. Duke hat einen forschen Schritt und muss nicht ständig angetrieben werden, das gefällt mir. Beim leichten Tritt der Hacken fängt er gleich an zu traben. Der Westernsattel ist super bequem und macht das Traben zum Vergnügen. Und dann Galoppieren wir das erste Mal. Huiiii, nicht schlecht. Nadja warnt mich, dass Duke gerne mal einen Hüpfer einlegt beim Galopp und den spüre ich dann beim nächsten Angaloppieren. Und dann geht mit einem Mal die Post ab! Duke gibt Vollgas und ich habe fast das Gefühl, er geht mir durch. Aber, unängstlich wie ich zum Glück bin, lasse ich ihn laufen und fühle mich wie früher, bisschen Cowboy und Indianer, genieße es, genau wie das Geräusch der klackernden Hufe. Vor der nächsten Kurve bremse ich Duke und habe ein breites Grinsen im Gesicht. Wie geil war das denn?! Nadja ist begeistert von meiner Durchsetzungskraft und wie gut es mit mir und Duke klappt. Wir gehen weiter gemütlich an der Wurm entlang, aber ich merke, dass Duke einfach Bock hat zu laufen und nach vorn zieht. Kurz mit Nadja abgestimmt und die Pferde wieder laufen lassen. Das ist echt ein tolles Gefühl. Ja, und dann kommt da plötzlich ein herrenloser Retriever um die Ecke und Duke bremst von 100 auf Null runter! Hossa! Ich rutsche rechts aus dem Steigbügel und hänge auf dem Hals, hab mich ziemlich erschrocken, aber alles im Griff. Nadja ist besorgt und eine Joggerin kommt mit dem Hund am Halsband sich entschuldigend auf uns zu. Nix passiert, außer, dass ich mir heftig den Oberschenkel am Sattel geprellt hab. Der Rest des Weges verläuft ohne Zwischenfälle, es war ein toller Ausritt und ich habe jetzt eine Reitbeteiligung bei Nadja. Ich freue mich, sie freut sich, alles ist gut. Samstag ist dann jetzt "mein Reittag" und ich freue ich jetzt bereits aufs nächste Mal.

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09:53:21 am 18.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 70 Kommentare
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