Run an den Speck

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Heute schon gestrunzt?



Dr. Ulrich Strunz, er ist Schuld, dass ich mit dem Walken angefangen habe... Zum Glück hab ich die Kurve ja noch zum Laufen gekriegt! Sucht man nach Bildern von ihm, findet man ihn meist ganz breit grinsend vor.

19:49:50 am 30.05.2011 von maha2712 - Tagebuch -

5 km Jedermann-Tivoli-Lauf

Der 2. Aachen Münchner Tivoli-Lauf rund um und durch den Tivoli (und das CHIO Reitstadion)

Ja, unverhofft kommt ab und zu...

Meine Teilnahme an dem 5 km Jedermann Lauf wollte ich spontan vom Wetter und meiner Tagesform abhängig machen. Nach dem versemmelten Lauf in Leverkusen wollte ich eigentlich nie wieder einen Wettkampf laufen und nur noch aus Spaß an der Freud die Beinchen schwingen. Das Wetter war gegen 9 Uhr mit 12 Grad, dicken Wolken und recht heftigem Wind perfekt! Also wollte ich teilnehmen. Dirk und Sven liefen um 10.30 Uhr den HM mit, parallel dazu fand der Staffellauf statt. Überall pfiff der Wind um die Ecken, egal wo Schwiegervater und ich auch standen, ich hab richtig fies gefroren und hätte mir noch eine dicke Jacke gewünscht. Die Jungs mussten 3 Runden durch die Soers drehen, eine recht anspruchsvolle Strecke mit ca. 200 Höhenmetern. Pünktlich zum Einlauf der Halbmarathonis kam die Sonne raus, da war es so um 12.30 Uhr. Beide haben eine neue Bestzeit geschafft!

Dann kamen die Schüler und Bambinis dran und bis wir um 14.15 Uhr starteten, war keine Wolke mehr weit und breit zu sehen, blauer Himmel pur. Ich war im Startblock noch allerbester Dinge, hatte meine Musik dabei und freute mich sogar richtig auf den Lauf. Dann ging es los und die Toten Hosen mit Strom sorgten für ein zügiges Tempo, aber nicht nur die, sondern die Masse zog mich heftig mit. Da lief es im Schatten noch super und ich hoffte, auf eine Zeit unter 30 Minuten. Tja, bis die erste Gerade kam und die Sonne mit einem Mal heißer wurde, der Wind verschwunden war und der Muskelkater vom gestrigen Reiten pieckte, die Beine plötzlich butterweich wurden.

Mein erster Kilometer sah dann auch so aus: pace 05:34 und das war dann spätestens der Moment, wo sich der Kopf wieder übermächtig einschaltete: "Boah is das heiß!" - "Nee is das trocken und staubig!" - "Autsch, der Hintern tut doch weher als ich dachte!" - "Ist so wenig Sauerstoff in der Luft!" - "Was sind die alle schnell!" - "Das schaff ich garantiert nicht!" - "Wo is denn auf einmal der Wind geblieben?" - "Wie weit is es noch?" - "Ich hab Durst!" - "Ich laufe nie wieder einen Wettkampf!" - "Hoffentlich werd ich nich letzter!" - "Musste es denn jetzt noch so heiß werden?!"... Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, endlos im Sinne von um die 32 Minuten lang, bis ich endlich im Ziel war.

Unterwegs hab ich 2 x getrunken und bin auch kurz gegangen dabei (ich kann im Laufen nicht trinken, hab ich heute fest gestellt!). Zwischendurch hab ich immer wieder versucht, mich runter zu holen, mich auf die Musik zu konzentrieren und mir einzureden, dass meine Beine schon 17 km geschafft haben, dass es da wohl bei Fünfen kein Problem geben dürfte! Ich war echt selig, als ich endlich ins Stadion einlief. Als ich dann die Uhr sah, wollte ich unbedingt unter 32 bleiben und konnte nochmal kurz einen Zahn zulegen, so gut es eben noch ging. Schade, die sub 30 hätten vielleicht geklappt, wenn das Wetter nicht schön geworden wäre. Aber dennoch bin ich nicht unzufrieden. Immerhin habe ich eine neue Bestzeit geschafft .

Zieleinlauf Durst!!

Na sowas!

Gestern bekomme ich eine E-Mail von einem lieben Bekannten aus dem Laufforum, es ist ein Foto, welches er für mich beim Abholen seiner Startunterlagen in Duisburg gemacht hat. So ein Mist aber auch; hätte ich mir den Namen mal patentieren lassen, wäre ich vermutlich bald um einige Euronen reicher:

Run an den Speck

Kleinen Hänger im Moment

Nach der letzten Runde am vergangenen Sonntag, die ich gefühlt mit 100 Kilo Frustballast auf den Schultern gelaufen bin, gehts mir in dieser Woche immer noch arg bescheiden. Die Motivation ist im Keller, die Beine sind schwer, der Rücken zwackt. Heute gabs dann endlich wieder eine Akupunktur "Bitte einmal voll tanken!". Noch merke ich nichts, hab immer noch ungezügelten Hunger oder eher Appetit auf alles, was fett macht und ungesund ist, fühle mich grad wie ne schwangere Seekuh und hab zum Laufen Null Bock. Ja, und Wein würde ich auch lieber trinken als geschmacksloses Wasser aus der Plastikflasche...

Morgen steht wieder die Laufgruppe auf dem Plan. Ich hoffe, dass nach 1 x schlafen die Welt nun endlich wieder in Ordnung ist.
Außerdem -> Morgen ist Freitag, Wochenende!

Sonntag ist der Tivoli-Lauf. Ich mach es mal Wetter- und Tagesform abhängig; vielleicht laufe ich den 5 km Jedermannlauf mit. Aber nur vielleicht!



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20:30:29 am 26.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 3396 Kommentare

Ich habs getan!

War doch noch schnell ne Runde laufen.

Fazit: Komische, schwüle Luft mit jede Menge Flugbetrieb, 3 Viecher verschluckt, eins aus dem Auge gefischt :-(

Aber: 6,74 km in 6,34 pace! So schnell wie lange nicht mehr und in Anbetracht dessen, dass morgen wieder Laufgruppe ist, auch die letzten 500 Meter zurück gegangen. Wollts ja nicht übertreiben, gell? Die Laune ist besser, aber die Beine tun mir ab Knie abwärts immer noch weh. Werd mal ordentlich Voltaren drauf schmieren.

Gute Nacht!

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21:38:28 am 19.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 5075 Kommentare

Hibbelig irgendwie

Heute hab ich definitiv zu viel gesessen (nein, nicht gegessen), vor allem am PC und im Auto. Meine Knie und meine Augen tun weh. Wie schön war da immerhin die Massage beim Physio! Noch wohlig räkelnd ins Auto gestiegen, Grinsen der Zufriedenheit im Gesicht. Und dann kam die fürchterliche Rückfahrt -> Unfall, ich steh im Stau, stop and go, ich könnt ins Lenkrad beißen. Ok, ich mach Entspannungsmusik rein und blättere hier und da mal im Krämer Reitsport Katalog, den ich ach so zufällig in der Tasche habe, versuche mich abzulenken und zu unterhalten, aber es will nicht so recht. Ich nehme eine andere Strecke, doch stehe ich auch da im dichten Berufsverkehr. Ich bin genervt und habe Hunger, überlege, ob ich das Auto irgendwo abstellen kann und zu Fuß weitergehe. Stillstand ist der Tod! Wie gerne würde ich jetzt in meine Laufschuhe hüpfen und ein Ründchen drehen! Aber heute steht Regeneration auf dem Programm - in Form von Bügeln.

Selbst jetzt nach dem Abendessen hab ich immer noch Lust zu laufen. Sollte das in einer Stunde immer noch so sein, geh ich auch noch! Eine kleine Runde, nur ein bisschen die Beine ausschütteln, durchatmen und den Kopf abschalten... Die Bügelwäsche läuft ja leider nicht weg.

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19:31:31 am 19.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 4107 Kommentare

Autsch'n...

Dienstag, 17.05.2011

So fit wie gestern bin ich heute leider gar nicht, müde schlepp ich mich aus dem Bett, mir fehlt locker eine Stunde Schlaf. Der Ritt, oder vielmehr Duke's Vollbremsung, hat deutliche, blaue Spuren in der Innenseite meines Oberschenkels hinterlassen, es tut auch fies weh, wenn ich Voltaren drauf schmiere. Blöder Hund aber auch! Hinzu kommt ein leichter Muskelkater in den Schenkeln, im Po und auch in den Armen. Ja, so ein Pferd ist eben kein Selbstläufer und Reiten ist manchmal schwere Arbeit. Aber geil wars trotzdem *grins*.

Heute steht wieder die Laufgruppe auf meinem Plan. Gegen Mittag reißt der Himmel auf, die Sonne kommt raus und es wird schlagartig warm. Wir treffen uns um 19 Uhr und ich merke sofort, dass es gut läuft bei mir. Zwar zwickt es in den Beinen ein wenig, aber ich bin sofort im richtigen Rhythmus, so dass ich weitestgehend auf meine Mitläufer einplaudern kann. Heute sind wieder zwei Mädels dabei, die nun 14 Tage Auszeit hatten, doch sie halten wacker mit, wenn auch schnaufend und mit hochroten Köpfen. Wir nehmen die gleiche Runde wie beim letzten Mal, an dem Freitag, an dem ich mich so schwer getan habe. Heute fliege ich die Strecke förmlich; was so ein 17 km Lauf doch bewirken kann. Den letzten Kilometer sind der Trainer und ich dann nicht mehr von Michaela's Seite gewichen, die wirklich übel kämpfen musste. Wir haben versucht, sie mit unserem Gequatsche abzulenken und sie ein wenig zu motivieren, sind ganz langsam gelaufen. Die anderen hatten es derweil ein wenig eilig, die Runde hinter sich zu bringen.

Heute und morgen ist sportfrei. Dafür wird dann fleißig gebügelt (hoffe ich zumindest).

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11:25:29 am 18.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 3046 Kommentare

Der Tag nach der Ü15/17 Mission

... oder "Mein erster Ausritt mit Duke", Montag, 16.05.2011

Es ist kaum zu glauben, aber ich habe keinen Muskelkater! Im Gegenteil, ich fühle mich fit wie ein Turnschuh, bin super drauf. Sinds die Endorphine? Ich wundere mich, woher die Power kommt und habe im Hinterkopf bereits meine "Mission Pfingsten". Klar sind die Beine ein wenig schwer, aber nicht unangenehm. Das ist auch gut so, denn ich muss ja heute noch Reiten, bin für 17 Uhr mit Nadja verabredet, um einen Proberitt zu machen. Eigentlich hab ich mich ja schon entschieden, die Reitbeteiligung bei ihr zu machen, aber letztendlich muss ich das Pferd ja doch vorher mal geritten haben. Ich freue mich und hoffe, dass das Wetter halbwegs passabel bleibt.

Es nieselt leicht, als ich am Stall ankomme, Nadja ist schon da. Wir putzen erstmal die Pferde und dann gehts ins wunderschöne Gelände, wo ich gestern noch gelaufen bin und morgen wieder laufen werde. Bereits beim Satteln zeigte sich Duke von seiner schelmischen Seite, hier, im Gelände setzt er noch einen drauf, in dem er ständig den Kopf runter reißt um sich ein paar Grashalme zu schnappen. Wie viel Kraft in so einem Tier steckt, ist wirklich beeindruckend, wenn man versucht, den Kopf wieder hoch zu bekommen. Dann war ich gewappnet und konzentriert, es war schon etwas anstrengend, das Pferd bewusst zu "lenken" und fest zu halten, statt so gemütlich am langen Zügel dahin zu trotten. Duke hat einen forschen Schritt und muss nicht ständig angetrieben werden, das gefällt mir. Beim leichten Tritt der Hacken fängt er gleich an zu traben. Der Westernsattel ist super bequem und macht das Traben zum Vergnügen. Und dann Galoppieren wir das erste Mal. Huiiii, nicht schlecht. Nadja warnt mich, dass Duke gerne mal einen Hüpfer einlegt beim Galopp und den spüre ich dann beim nächsten Angaloppieren. Und dann geht mit einem Mal die Post ab! Duke gibt Vollgas und ich habe fast das Gefühl, er geht mir durch. Aber, unängstlich wie ich zum Glück bin, lasse ich ihn laufen und fühle mich wie früher, bisschen Cowboy und Indianer, genieße es, genau wie das Geräusch der klackernden Hufe. Vor der nächsten Kurve bremse ich Duke und habe ein breites Grinsen im Gesicht. Wie geil war das denn?! Nadja ist begeistert von meiner Durchsetzungskraft und wie gut es mit mir und Duke klappt. Wir gehen weiter gemütlich an der Wurm entlang, aber ich merke, dass Duke einfach Bock hat zu laufen und nach vorn zieht. Kurz mit Nadja abgestimmt und die Pferde wieder laufen lassen. Das ist echt ein tolles Gefühl. Ja, und dann kommt da plötzlich ein herrenloser Retriever um die Ecke und Duke bremst von 100 auf Null runter! Hossa! Ich rutsche rechts aus dem Steigbügel und hänge auf dem Hals, hab mich ziemlich erschrocken, aber alles im Griff. Nadja ist besorgt und eine Joggerin kommt mit dem Hund am Halsband sich entschuldigend auf uns zu. Nix passiert, außer, dass ich mir heftig den Oberschenkel am Sattel geprellt hab. Der Rest des Weges verläuft ohne Zwischenfälle, es war ein toller Ausritt und ich habe jetzt eine Reitbeteiligung bei Nadja. Ich freue mich, sie freut sich, alles ist gut. Samstag ist dann jetzt "mein Reittag" und ich freue ich jetzt bereits aufs nächste Mal.

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09:53:21 am 18.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 90 Kommentare

Mission Ü15 bei 13 Grad und Regen

Wach geworden ca. 9.30 Uhr, aus dem Bett gekrabbelt ca. 9.40 Uhr. Die Knochen sind steif, die Muskeln hart und ich fühle mich wesentlich älter, als ich bin. Das Hirn will nicht so recht mit machen, denn eigentlich dachte ich, Dirk und Flo wollten heute ne Runde laufen gehn, tatsächlich treffen sie sich zum Soccern in der Halle mit Sven und Yannic. Vielleicht bin ich tatsächlich älter, als ich mich fühle?! Bei mir steht heute eigentlich ein langer Lauf an, aber ich habe absolut keine Lust. Der Rücken zwackt, die Beine mucken, wieso sollte ich mir das jetzt antun? Außerdem sieht es ganz übel nach Regen aus, der Himmel ist dunkelgrau. Ich frühstücke erstmal ein Balisto orange und trinke einen doppelten Kaffee, während ich mich mal im www umschaue, was sich so getan hat seit gestern. Nicht viel. Die Läufergemeinde schläft bzw. läuft wohl noch und auch bei facebook ist noch Ruhe im Karton. Während die Männer sich fürs Fussballspielen fertig machen, werde ich langsam wach. Ich glaub, heut ist echt nicht mein Tag. Als Motivationshilfe nehm ich die Runnersworld mit aufs Klo; ich hab mir diese Männer-Unart seit meiner Lauferei auch zugelegt. Aber ich muss gestehen, es hilft tatsächlich (ich meine, sich damit zu motivieren).

Die Jungs sind weg und ich mache mich mal ganz gemütlich dran, mich umzuziehen, während ich noch ein wenig mit dem Schweinhund diskutiere, dass sicher gleich ein Wolkenbruch los geht... Ich gewinne zwar, aber meine Laune ist trotzdem noch nicht so, dass ich mich auf den Lauf freue. Trotzdem nehme ich mir vor, heute nicht ohne eine 15 auf der Uhr zurückzukommen. Wow, da hab ich ja was vor! Wenn ich den Mund da mal nicht zu voll genommen habe! Ich sitze gerade gut im Auto auf dem Weg zum Laufgruppentreffpunkt, von wo aus ich starten wollte, als es anfängt zu tröpfeln. Egal, jetzt bin ich einmal unterwegs. Mit leichten Kopfschmerzen vermutlich vom ESC Bier und immer noch einem latenten Muskelkater laufe ich los. Hm… geht aber ganz gut dafür, dass ich keine Lust habe. Ich freu mich. Meter um Meter wirds richtig gut. Ich schaue auf den Forerunner und stelle fest, dass ich wohl tot bin, da kein Puls. Mist. Seit dem letzten Lauf in Belgien haben Dirk und ich die Pulsgurte wohl vertauscht und seiner funktioniert irgendwie bei mir nicht. Ich schalte meine Uhr ab, damit vielleicht doch noch ein Kontakt zustande kommt. Nischten. Ich vergesse derweil, die Stoppuhr nach dem Einschalten wieder zu starten, weil ich mit den Gedanken wohl bei meiner neuen Reitbeteiligung bin, wo ich nämlich gerade vorbei laufe. Ich freue mich auf morgen, auf den Proberitt mit Nadja. Ungefähr nach 2 km stelle ich dann wohl fest, dass die Uhr nicht läuft und starte sie wieder. Ab da ist mein Muskelkater weg und ich finde in den Wohlfühlmodus. Ich bin guter Dinge für meine spontane „Mission Ü15“.

Dieses neue Laufgebiet ist Klasse. So laufe ich und laufe und laufe und freu mich, als es in Herbach anfängt zu regnen. Endlich! Ich sehe förmlich, wie die Rapspflanzen ihre Köpfe nach oben strecken und die Butterblümchen noch einen touch gelber werden. Schnell bin ich ziemlich nass, aber es stört mich nicht, hatte ja pro Forma mal ne Kappe dabei. Weit und breit keine Menschen unterwegs. Ich laufe durch den Wald wie durch einen Tunnel und genieße jeden Meter. Als ich in Übach-Palenberg ankomme, graut mir ein klein wenig vor dem Rückweg, der weitestgehend bergan verlaufen wird. Ok, schnell war ja sowieso nicht geplant (kann ich außerdem nicht), und solange der MP3 Player nicht schlapp macht, mach ich es auch nicht! Dumm nur, dass ich hier auch noch leichten Gegenwind habe. So werden die letzten Kilometer ziemlich anstrengend, aber der Wille ist, die 15 auf der Uhr zu sehen. Leider bin ich aber bei 14 (eigentlich ja schon 16) wieder in Autonähe und so laufe ich noch einen Kilometer ziemlich dumm durch die Gegend bzw. hin und her. Mir egal. Ich will die 15 sehen, selbst wissend, dass es 17 sind.

Es ist vorbei, ich drücke die Uhr, die 15 steht auf dem Forerunner. Ich bin fertig und zwar fix und fertig! Trinken kann soooo herrlich sein! Die Beine ziepen ganz ordentlich und bücken tut richtig weh. Aber, wie war doch gleich der Spruch: Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt. Ich setze mich stöhnend ins Auto und fahre wie paralysiert nach Hause. Ganz bestimmt hab ich einen ziemlich dämlichen Gesichtsausdruck, ich fühl mich leicht wie ferngesteuert, meine Kräfte sowie mein Wille sind restlos aufgebraucht.

Jetzt, nach einem starken Kaffee und einem Frühstück gehts mir schon viel besser. Die Dusche wartet auf mich, die Krönung dieses Laufs. Ich lebe wieder!

Einen schönen Sonntag allerseits

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15:12:45 am 15.05.2011 von maha2712 - Tagebuch -

Samstag, 14.05.2011

Boah, ich habs fast geahnt.

Hab doch tatsächlich einen leichten Muskelkater von diesem mega-anstrengenden Lauf gestern, als hätte ich ein paar Gewichte an den Füßen gehabt... Unglaublich, dass man sowas schon beim Laufen merkt.

Jetzt freu ich mich auf einen schönen Eurovision song contest Abend und hoffe, dass Lena unter den Top 3 ist. Die Trolle auf Koks aus Irland sind auch nicht übel und die singenden Möhrchen aus Moldavien hatten auch ihren besonderen Charme. Wir werden sehen, es wird in jedem Fall ein unterhaltsamer Abend, allein Dank Anke Engelke.

Wer auch guckt, dem wünsche ich jetzt viel Spaß dabei!


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20:40:33 am 14.05.2011 von maha2712 - Tagebuch -

Freitag, 13.05.2011, Woche geschafft!

Endlich ist diese Woche um! Das Unpässlichsein sowie der Stress im Büro zog sich irgendwie komplett bis heute durch . Nach einem kurzen Kampf mit dem ISH bin ich dann in die Klamotten gehüpft und ab zur Laufgruppe. Heute waren wir nur 4 inkl. Trainer mit Amy. Ich hatte absolut keinen Bock. Gute Miene zum bösen Spiel, ab gings. Kein Atemrhythmus kam zustande, irgendwie fehlten mir mindestens 30 % Luft. Nach 500 Metern fing der elende Schweinhund an, in meine Ohren zu flüstern, "Bleib doch einfach stehen, du kannst eh nicht mehr!"

Zwischendurch hab ich immer wieder versucht, Gespräche in Gang zu bringen, um mich selber abzulenken. Aber Thorsten hatte wie immer seine Kopfhörer auf (darüber rege ich mich jedes Mal auf! Finde ich für Laufgruppen ein absolutes No-Go! Aber vermutlich weiß er sonst nicht, wann er ein- oder ausatmen muss) und Petra schnaufte neben mir auch ganz dolle; kurz mit dem Trainer ein bisschen übers Reiten gesprochen (hatte er auch lange Zeit gemacht) und dann wars auch schon wieder verdächtig still. Alle hingen wohl ihren Gedanken nach oder planten schon das Wochenende.

Heute, das war ein reiner Arbeitslauf. Haken dran, sowie an die ganze Woche. Es wird auch wieder besser werden.

Gleich gibts ne Pizza, Wein und Flemming. Und morgen endlich ausschlafen!!!

Wünsch Euch einen schönen Wochenendeinstieg.

PS: Hatte mir heute vom Schatzi ein schickes Adidaslaufshirt ausgeborgt, weil mein Bauch irgendwie einer schwangeren Seekuh glich. Und gerade hat er es mir hochoffiziell geschenkt, weil er meint, es steht mir so gut. Ist er nicht lieb??


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09:47:29 am 14.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 3758 Kommentare

Mi. 11.05.2011

Wie gestern vorgenommen (Bügelkorb ist tatsächlich leer!), gabs heute den versäumten, gemütlichen 6 km Lauf. Wären nicht so viele Fliegviecher in der Luft gewesen, wäre es sogar ein richtig toller Lauf gewesen. So wars nur ein "ich-muss-nachdenken-Feierabend-Lauf". Und worüber ich nachdenken musste war folgendes:

OT: Fortsetzung von "Der Geschichte vom Pferd", Teil 3

Was so ein Inserat doch bewirken kann. Inzwischen habe ich noch 2 andere Kontakte erhalten, so dass ich mir heute nachmittag eine weitere Reitbeteiligungsmöglichkeit angeschaut habe. 10 Min. Fahrtweg, der (sehr ländliche) Ort liegt in meinem neuen Laufgebiet, in dem ich jetzt mit der Laufgruppe unterwegs bin. Herrliche Landschaft! Mein erster Eindruck beim Betreten des Grundstücks war sofort sehr positiv . Ein schönes, großes Einfamilienhaus mit Garten und einem netten kleinen Privatstall dran (9 Einstellpferde); gepflegter Sandplatz, Paddock, Waschplatz, Weiden soweit das Auge reicht und, jetzt kommts: eine kleine Stube, mit Ofen, kleiner Kitchenette, Tisch, Stühlen, WC... einfach süß! Ehrlich gesagt, nicht zu vergleichen mit dem Bauernhof, auf dem ich zuletzt war. Drei wortwörtlich sehr nette Mädels um die 23 Jahre alt putzen die Pferde, es sind keine Tussen, Gott sei Dank! Nadja ist die Besitzerin von Duke (19, wieder mal ein lieber Tinker) und Natascha (8, schlank, dunkelbraun, Rasse kenn ich nicht, lebhaft bis nervös), auf Anhieb sympathisch.

Es passt zwischen uns, ich fühle mich wohl, die Umgebung gefällt mir sehr, alles sauber und gepflegt. Die mir so wichtige Flexibilität ist kein Thema für Nadja, alles ist möglich, ich bin begeistert. Ein Sahnehäubchen gibts auch noch: Ein paar Meter gegenüber ist ein weiterer, großer Reitstall mit einer Halle, die gegen Bezahlung genutzt werden kann, optimal für die Winterzeit! Montag werde ich mit Nadja gemeinsam einen Probeausritt machen. Ich bin mal guter Dinge, dass auch das passen wird. Die Klientel wie das Umfeld ist doch deutlich ansprechender, "als wie bei die Kinder vom Immenhof". Hm, der Dame vom Immenhof muss ich wohl jetzt mitteilen, dass ich raus bin, in dem Fall muss ich wohl egoistisch sein. Und die andere Dame, mit der ich morgen telefonieren wollte, der schreib ich gleich ne Mail, dass es sich erledigt hat ... Fortsetzung folgt ...

12:24:43 am 12.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 3592 Kommentare

Eigentlich wäre heute ein Lauf dran gewesen... Die. 10.05.2011

Gestern hatte ich im Büro schon gut zu tun. Die Vorbereitungen für die Abi-Feier laufen auf Hochtouren, insbesondere für mich, da ich alle Adressen für die Einladungen von Hand schreibe. Macht Spaß, hält aber ziemlich auf, mit Falten, Eincuvertieren, Marke drauf und so... Vor allem, wenn man das Ganze 2 x machen muss, weil der Chef sich einmal in der Jahreszahl auf der Einladung vertan hat. Aber Hauptsache, es ist mir noch aufgefallen (wenn auch etwas spät). Im heißen Auto dann zur Post gefahren, noch in den Edeka gesprungen und prompt an die falsche Kasse angestellt, wo Frau Müller-Lüdenscheidt gerade den Monatseinkauf aufs Band legt. Super! Der Weg nach Hause ist neuerdings immer ein Kraftakt für mich; ich werde schlagartig todmüde und muss aufpassen, dass mir die Augen nicht zu fallen, mein Kreislauf scheint völlig im Keller. Ne, Hitze ist nicht mein Ding!

Völlig lustlos und hungrig komme ich also zu Hause an und merke schon, dass der ISH in Verbindung mit dem PMS heute gewonnen hat. Hungerattacken, Lustlosigkeit, schlechte Laune, kommt so ca. 1 x im Monat für 2 - 4 Tage vor. Demnach heute keine Laufgruppe, das erste Mal, dass ich nicht hin gehe. Als Absolution muss der Bügelkorb her halten, der komplett beseitigt wird (so hoffe ich jedenfalls). Und da es Morgen wieder etwas kühler werden soll, verlege ich den heutigen, ausgefallenen Lauf eben einfach auf Morgen.

Zum OT Thema "Die Geschichte vom Pferd"... : Wer kennt sie nicht, die "Kinder vom Immenhof"? Back to the basics irgendwie, so war mein Erlebnis mit Reitbeteiligung Nr. 2: Ein Bauernhof, viele Pferde, viele Kinder, ein paar Hunde und Marion mittendrin. Klar, für den Anfang ist es o.k., es gibt auch ein paar ältere Mädels (die Mütter) und ja, es hat Spaß gemacht und mich in meine Jugend oder besser gesagt Kindheit (10 - 13?) zurück versetzt. Aber spätestens seit gestern weiß ich, dass ich wohl noch nicht angekommen bin bei meiner Suche nach einer Reitbeteiligung. Allmählich sehe ich klarer, was ich mir wünsche, was ich erwarte. Vor allem wird der Wunsch nach einem eigenen Pferd schon jetzt immer größer und größer... Sich für einen Tag ein paar Stunden um ein Pferd zu kümmern und mit ihm auszureiten, reicht mir dann wohl doch nicht. Es kommt keine Beziehung zu Stande, und es ist nicht "mein Sattel" und "mein Zaumzeug", wenn ihr weißt, was ich meine. Aber: Es ist schön zu sehen, dass man Reiten nicht verlernt und echte Leidenschaft wohl nicht verliert. Außerdem stelle ich erstaunt fest, dass ich wohl ein absoluter Tierliebhaber bin, zumindest wenns um Pferde, Katzen und sogar Hunde geht. Ansonsten, nee, das ist es leider noch nicht und somit heißt es wohl: Fortsetzung folgt...

12:16:00 am 12.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 273 Kommentare

Was für ne Woche!

Was war das für ne Woche... 4 x Sport und ich wundere mich jetzt über "dicke, schwere Beine"?!

(heute vor einer Woche 21 km geskatet, ich wollts nur nochmal erwähnen :-)) )
Dienstag 11 km gelaufen, 6 mit der Laufgruppe, Rest allein.
Freitag 9 km gelaufen, Laufgruppe und allein
Samstag knapp 2 Stunden geritten, wenn auch "Gemach, gemach"... trotzdem anstrengend, weil neu und ungewohnt!
Sonntag 7 km gelaufen und 7,8 km geskatet

Und bei allem recht warmes Wetter, immer um die 20 Grad, sogar bis 28 Grad am Samstag.
Jetzt ist die Luft raus, der Kopf dröhnt und gleich gibts ein Eis vom leckersten Italiener weit und breit.
Das hab ich mir verdient! ...

Marathon-Bügeln gibts heute nicht; der Wäscheberg kann mir erst mal gestohlen bleiben. Schließlich ist heute Muttertag.
Mal wieder an der Maas 1

03.05.2011-Lauf

Auch die 3. Nacht in Folge, in der ich schlecht (= sehr wenig) geschlafen habe - und trotzdem bin ich nicht wirklich ausgelaugt ... seltsam. Ich weiß nicht, wo die Energie her kommt; gut zu tun hab ich im Büro auch, wir sind grade im Abi-Stress.

Auf den heutigen Lauf hab ich mich sehr gefreut, auch wenn meine Blase am linken Fuß richtig fies und groß aufgegangen ist, so dass ich trotz Compeed jeden Schritt schmerzhaft gespürt hab. Fuß also präpariert mit Bepanthen zwischen Compeed und oben drauf noch ein Wattepad, dann den Schuh extrem lose geschnürt, dass kaum Kontakt bestand. Wow, ich war überrascht, mit wie lockeren Schuhen man doch tatsächlich noch laufen kann. Und die Blase? Nichts gemerkt. Plan aufgegangen.

Tim hat mich wieder chauffiert, so dass ich zurück laufen konnte. Die erste Runde mit der Laufgruppe war wieder sehr schön. Diese neue Gegend, in der wir nun unterwegs sind, ist irgendwie jedesmal wie Urlaub. Oder liegt es einfach nur an der Jahreszeit und dem Sonnenschein? Oder meiner unerschütterlichen Energie? Egal, es macht einfach nur Laune.

Heute war der kleine Malik mit seinem Rädchen unser Pacemaker. Am Anfang dachte ich, als er nach 500 Metern fragte, ob wir auch eine Pause unterwegs machen, er würde gnadenlos abschmieren, aber er hat tapfer und ohne Murren unsere 6 km (!! ja, 6 km, wir sind jetzt Fortgeschrittene ) Runde durchgehalten. Am Ende ist es sogar richtig warm und anstrengend auch für mich geworden. Schön! Nach einem kurzen Plausch, Dehnen, Verabschieden gings dann für mich mit Musik weiter. Bisschen zu spät die Uhr eingeschaltet, so dass ich wohl ziemlich genau auf 11 km gekommen bin. Bei einem Bergabstück taten mir beide Knie ziemlich weh und ich merkte wohl die 21 km von Sonntag. Aber als es wieder flach wurde und ich, oh Wunder, einen langsam laufenden jungen Mann überholt habe, bekam ich nochmal richtig Aufwind. Es lag sicher an meiner Musik. Wenn "Sex on fire" und "Mr. Brightside" kommen, laufen die Beine einfach besser und schneller, wohl eine Art Pawlowscher Reflex.

Zur Belohnung wollte ich mir eigentlich einen Döner Dürüm beim Lieblingstürken holen, aber jetzt, wo ich einmal zu Hause bin, hab ich keine Lust mehr und spar mir die Kalorien lieber. Vielleicht klappts ja heute mal wieder mit Schlafen, ich geh auf jeden Fall früh ins Bett und versuch mich mit Lesen einzulullen...

21:21:36 am 03.05.2011 von maha2712 - Tagebuch - 1773 Kommentare

Mein erster Halbmarathon!

... wenn auch "leider nur" geskatet...

Dennoch bin ich ziemlich happy, für die ersten Kilometer in diesem Jahr überhaupt, hat es super geklappt. Naja, Schuhe und Füße sind noch nicht so ganz im Einklang, deshalb hats auch 2 Blasen gegeben. Compeed hatte ich leider schon aufgebraucht. Aber nicht schlimm.

Es war ein herrlicher Lauf, ich hoffe, man kann es am Foto (extra für Euch Handy mitgenommen) nachvollziehen, wie reizvoll diese Strecke dort am Kanal ist. Beim nächsten Mal werde ich eine Strecke an der Maas testen, dort soll es laut Dirk noch schöner sein.

Dieser Lauf war jetzt mal ein erster Probelauf. Ich wollte sehen, ob ich bzw. meine Füßchen, überhaupt 20 km schaffen und wenn, wie. Von den Beinen her wars überhaupt kein Problem, anstrengend wars auch nicht wirklich, trotz Gegenwind. Lediglich die Schuhe haben mich zeitweise etwas geärgert. Dann waren sie zu fest, dann wieder zu locker, hier drückte es mal und dort ziepte es. Bis Hamburg muss ich das auf jeden Fall in den Griff bekommen, dann mag ich nämlich nicht immer mal wieder stehen bleiben um die Schuhe neu zu "kalibrieren". Den Forerunner hab ich wegen der Handschoner und somit aus Platzmangel am Schuh fest machen müssen; war echt praktisch und hat gut geklappt, hier gelegentlich mal drauf zu schielen.

Nach 10 km mal das Näschen geschnäuzt, durch geatmet und umgedreht. Stellenweise gabs Wassersportakrobatik zu bewundern, ansonsten eher Natur pur: schlafende Enten (und Angler), schimpfende Enten, frische Babyenten, watschelnde Gänse, stolze Schwäne und Rad fahrende Holländer oder Belgier, davon jede Menge. Nach km 18 mit dem Schatz abgeklatscht, der mir laufend entgegen kam. Und nach 21 Kilometern war ich dann wieder am Auto, zufrieden und mit glücklichem Grinsen im Gesicht.

Ne, Angst vor dem Lauf in Hamburg hab ich jetzt nicht mehr. Die Zeit kann nur besser werden, da ich wegen Kopfsteinpflaster, Brückenüberquerungen, Vorbeilassen der Radler und das Ein oder Andere Schuhe binden kurze Pausen machen musste bzw. deutlich an Tempo eingebüßt habe.

Und soll ich Euch was verraten? Ich hätte jetzt echt noch Bock ne Runde zu laufen

Wünsch Euch einen schönen Sonntag allerseits!
Laufstrecke am Zuid Willemsvaad (Kanal) Vor dem Lauf Uhr am Schuh Das 1. Mal in diesem Jahr... Der Schatz

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